25 abwechslungsreiche Aktivitäten in Berlin

Berlin ist nicht nur die pulsierende Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein kreativer Hotspot voller Geschichte, Kultur und spannender Gegensätze. Oftmals suchen wir das Abenteuer in der Ferne, dabei gibt es direkt bei uns vor der Tür so viele Geschichten und Orte, die es zu entdecken gilt. Berlin ist so ein Ort – voller Geschichte, Kreativität und Überraschungen – der jeden Besuch wert ist.

Egal, ob für ein Wochenendtrip oder einen längeren Aufenthalt – Berlin lohnt sich in jedem Fall! In diesem Beitrag verraten wir dir die 25 abwechslungsreichsten Aktivitäten und Highlights, mit denen du die Stadt von ihrer spannendsten, buntesten und überraschendsten Seite erleben kannst.

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Klassiker & Must-Sees in Berlin

Berlin steckt voller Geschichte, Kultur und ikonischer Orte, die du vor allem bei deinem ersten Besuch nicht verpassen darfst. Vom weltbekannten Brandenburger Tor über den Reichstag mit seiner gläsernen Kuppel bis hin zur Siegessäule und dem lebhaften Alexanderplatz gibt es jede Menge zu entdecken.

1. Brandenburger Tor

Vor allem, wenn du zum ersten Mal nach Berlin reist, gehört ein Besuch des Brandenburger Tores einfach dazu! Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt steht direkt am Pariser Platz und verkörpert seit über 200 Jahren die wechselvolle Geschichte Berlins. Ursprünglich wurde es im Auftrag von König Friedrich Wilhelm II. als Symbol des Friedens errichtet, doch im Laufe der Zeit wurde das Tor auch zum Zeichen der Trennung, als die Berliner Mauer die Stadt teilte – und später zum Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands.

Besonders eindrucksvoll ist die Quadriga oben auf dem Tor: Die Siegesgöttin Viktoria thront auf einem Wagen, welcher von vier Pferden gezogen wird. Während der Napoleonischen Kriege wurde sie zeitweise aus Berlin nach Paris verschleppt und kehrte erst Jahre später in die Hauptstadt zurück. Seitdem ziert sie die Spitze des Tores.

Heute ist das Brandenburger Tor ein Ort für Feiern, Demonstrationen oder einfach zum Staunen. Besonders eindrucksvoll wird es bei speziellen Events wie dem Festival of Lights, wenn es kunstvoll beleuchtet wird und sich in ein regelrechtes Lichtspektakel verwandelt – ein unvergesslicher Moment für jeden Besucher.

2. Reichstagsgebäude

Nur wenige Schritte vom Brandenburger Tor entfernt liegt das imposante Reichstagsgebäude. Die Kombination aus klassischer Sandsteinarchitektur und der modernen gläsernen Kuppel macht das Gebäude zu einem spannenden Mix aus Geschichte und Gegenwart. Die Kuppel selbst ist knapp 23 Meter hoch, komplett begehbar und bietet einen spektakulären 360°-Blick über die Hauptstadt. Besonders auffällig ist auch die 1916 angebrachte Inschrift „Dem Deutschen Volke“ über dem Eingang, die daran erinnert, für wen das Haus symbolisch errichtet wurde. Tatsächlich ist es aber noch mehr als reine Symbolik: Die Arbeit des Bundestages soll transparent und zugänglich sein, weswegen jeder Bürger an öffentlichen Sitzungen teilnehmen darf, sofern Plätze verfügbar sind.

Wenn du dich für die deutsche Geschichte als auch die des Reichstagsgebäudes interessierst, kannst du dir in der Glaskuppel die Bilderausstellung anschauen. Sie erzählt von der Errichtung des Gebäudes Ende des 19. Jahrhunderts, vom verheerenden Reichstagsbrand im Jahr 1933 und von den Jahren, in denen das Gebäude nach dem Krieg leer stand. Nach der Wiedervereinigung wurde der Reichstag schließlich aufwendig restauriert und durch die gläserne Kuppel des britischen Architekten Sir Norman Foster ergänzt. Heute tagt hier der Deutsche Bundestag, und von der Kuppel aus kannst du sogar direkt in den Plenarsaal blicken.

Tipp: Für den Besuch der Kuppel musst du dich zwar im Vorhinein online anmelden, ist aber kostenlos.

3. Holocaust-Mahnmal

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, besser bekannt als Holocaust-Mahnmal, gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich stillsten Orten Berlins. Auf einer Fläche von rund 19.000 Quadratmetern erstreckt sich ein Meer aus 2.711 grauen Betonstelen, die vor- und nebeneinander angeordnet sind. Die Zahl selbst hat keine symbolische Bedeutung, wurde jedoch so gewählt, dass sie ein überwältigendes, geordnetes und zugleich verwirrendes Gefühl beim Durchqueren erzeugt.

Je tiefer du in das Betonlabyrinth vordringst, desto höher werden die Stelen. Durch den zusätzlich unebenen, fast wellenförmigen Boden verändert sich dein Blickwinkel ständig. Mal kannst du einige Meter weit sehen, mal verlierst du komplett die Orientierung. Das dadurch entstehende Gefühl von Unsicherheit und Orientierungslosigkeit macht diesen Ort zu einem, den du nicht verstehen, sondern fühlen kannst.

Unterhalb des Mahnmals befindet sich der „Ort der Information“, eine Ausstellung, die die abstrakte Architektur mit persönlichen Schicksalen verbindet. Hier werden Fotos, Briefe und Biografien einzelner Opfer gezeigt, die die unfassbare Geschichte greifbarer – und noch emotionaler – machen.

4. Regierungsviertel

Im Regierungsviertel trifft moderne Architektur aus Glas, Stahl und offenen Flächen auf politische Geschichte. Starte deinen Spaziergang am besten am Reichstag, dem Sitz des Deutschen Bundestages, und erkunde das Viertel entlang der Spree. Hier findest du die zentralen Institutionen der Bundesregierung: das Bundeskanzleramt, den Bundesrat im historischen Preußischen Herrenhaus, die Bundesministerien sowie die Abgeordnetenbüros im Paul-Löbe-Haus und im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.

Nicht weit entfernt liegt das Schloss Bellevue, der Amtssitz des Bundespräsidenten, und das Reichstagspräsidentenpalais, heute Sitz der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Entlang des Regierungsviertels findest du außerdem zahlreiche Vertretungen der Bundesländer, den Bundesnachrichtendienst sowie viele Botschaften im Tiergartenviertel.

Zwischendrin laden kleine Cafés und Restaurants am Spreeufer zu einer Pause ein – perfekt für einen Kaffee oder eine Mahlzeit, während du die Architektur und die Atmosphäre des Viertels auf dich wirken lässt.

5. Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt gilt als einer der schönsten Plätze Berlins und ist ein Muss, wenn du Architektur und Geschichte liebst. Der Platz ist von dem Deutschen Dom, dem Französischen Dom und dem Konzerthaus Berlins umgeben, wobei ein Gebäude eindrucksvoller als das andere ist. Zusammen verleihen sie dem Platz eine besondere Symmetrie und Eleganz. Besonders beeindruckend sind die beiden Kuppelbauten der Dome, die im 18. Jahrhundert errichtet wurden und die religiöse sowie kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegeln.

Im Winter findet hier zudem einer der schönsten Weihnachtsmärkte Berlin statt. Die Kombination aus festlicher Beleuchtung, historischen Gebäuden und handgefertigten Ständen macht den Besuch zu einem ganz besonderen Erlebnis.

6. Siegessäule

Wenn du vom Brandenburger Tor aus die Straße des 17. Juni entlangspazierst, läufst du mitten durch den Tiergarten und triffst nach etwa 20 Minuten Fußweg auf den Großen Stern. In der Mitte dieses Kreisverkehrs steht die Siegessäule, in Berlin auch „Goldelse“ genannt, mit dem goldenen Friedensengel an der Spitze.

Die Siegessäule wurde zwischen 1864 und 1873 nach den Plänen von Heinrich Strack errichtet, ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstag. Anlass war der Sieg Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864. Kurze Zeit später kamen die militärischen Erfolge gegen Österreich und Frankreich hinzu. Ursprünglich sollten die drei Säulensegmente an diese sogenannten Einheitskriege erinnern. Während des Nationalsozialismus wurde die Säule um eine vierte Trommel erhöht und 1938/39 rund 1,6 km nach Westen auf den Großen Stern versetzt. Nach dem Krieg blieb sie weitgehend unversehrt, wurde in den 1980er Jahren restauriert und steht heute unter Denkmalschutz.

Von der Aussichtsplattform der Siegessäule hast du außerdem einen fantastischen Blick über Berlin. Entlang der Straße des 17. Juni kannst du bis zum Brandenburger Tor sehen und einen Panoramablick über die Stadt genießen.

7. Alexanderplatz

Der Alexanderplatz, oft einfach „Alex“ genannt, ist das pulsierende Herz von Berlin-Mitte. Das absolute Highlight und eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt ist der Fernsehturm, der mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands ist. Von seiner Aussichtsplattform hast du einen atemberaubenden 360°-Blick über die Stadt und kannst bei klarer Sicht sogar bis zum Brandenburger Tor, der Siegessäule und zur Spree schauen.

Rund um den Platz findest du zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Straßenkünstler, die den Alexanderplatz nicht nur lebendig, sondern auch unglaublich vielfältig machen. Unser Lieblingsort, um das geschäftige Treiben um uns herum zu genießen, ist das gleichnamige Café Alex direkt unter dem Fernsehturm. Hier bekommst du leckere Snacks und ausgefallene Cocktails in einer stilvoll und gemütlich eingerichteten Location.

Geschichte erleben & verstehen

Berlin ist eine Stadt, in der Geschichte an jeder Ecke spürbar ist. In dieser Kategorie zeigen wir dir einige zusätzliche Orte zu den Klassikern bei, an denen du die bewegte Vergangenheit der Hauptstadt hautnah erleben kannst.

8. Checkpoint Charlie

Während der Teilung war der Checkpoint Charlie einer der bekanntesten Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin. Noch heute kannst du das historische Kontrollhäuschen, das einst der Regelung des Grenzverkehrs diente, mit dem originalen Schild „You are leaving the American sector“ in der Friedrichstraße nahe des Potsdamer Platzes besichtigen. Das beliebte Fotomotiv erinnert an die dramatische Geschichte des geteilten Berlins und gehört zu den meistbesuchten Orten der Stadt.

Unmittelbar daneben befindet sich das Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie, das bereits 1962 gegründet wurde. Es erzählt bewegende Geschichten von Fluchtversuchen, kreativen Rettungsaktionen und dem Leben an der Grenze. Hier kannst du originale Fluchtobjekte wie selbstgebaute Heißluftballons oder ein Mini-U-Boot bestaunen und dich von dem Mut und der Entschlossenheit der Menschen, die nach Freiheit strebten, mitreißen lassen.

9. Topographie des Terrors

Auf halbem Weg zwischen Checkpoint Charlie und Potsdamer Platz befindet sich das Freiluftmuseum und Erinnerungsort „Topographie des Terrors“. Während der Zeit des Nationalsozialismus befanden sich auf dem Gelände die Zentrale der Gestapo, das Reichssicherheitshauptamt und die SS-Führung. Es war der Ort, an dem Terror, Verfolgung und Massenmorde organisiert wurden.

Heute informiert eine umfangreiche Dauerausstellung im Außen- aber auch Innenbereich über die Verbrechen des NS-Regimes und die Strukturen der nationalsozialistischen Herrschaft und leistet damit wertvolle Aufklärungsarbeit. Durch Fotografien, Dokumente und Geschichten persönlicher Schicksale wird das Grauen dieser Zeit greifbar gemacht und erklärt, wie aus einem Verwaltungsapparat ein System des Terrors entstehen konnte.

Entlang des Geländes verläuft zudem ein erhaltener Abschnitt der Berliner Mauer, der daran erinnert, dass an diesem geschichtsträchtigen Ort gleich zwei dunkle Kapitel deutscher Geschichte aufeinandertreffen: die NS-Diktatur und die Teilung Deutschlands.

10. East Side Gallery

Die East Side Gallery, eine farbenfrohe Freiluftgalerie entlang der Mühlenstraße in Friedrichshain, gehört zu den bedeutendsten Wahrzeichen der wiedervereinten Hauptstadt. Hier findest du Streetart von mehr als 100 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die im Jahr 1990 ihre Werke auf einer rund 1,3 Kilometer langen Teilstrecke der Berliner Mauer verewigt haben. Sie ist der am längsten erhaltene Abschnitt der ehemaligen Grenzanlage und gilt als Symbol für den Wandel – von Trennung und Unterdrückung hin zu Freiheit und Hoffnung.

Die Motive reichen von politischen Botschaften bis hin zu emotionalen Friedensappellen. Besonders bekannt sind der „Bruderkuss“ von Dmitri Wrubel und Birgit Kinders „Trabant, der die Mauer durchbricht“. Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte und lädt dazu ein, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas nachzudenken.

11. Museumsinsel

Im Herzen der Berliner Spreeinsel vereinen sich fünf weltberühmte Museen, die zusammen ein UNESCO-Weltkulturerbe bilden. Zwischen majestätischen Säulen, prächtigen Fassaden und modernen Glaselementen kannst du hier auf eine kulturelle Zeitreise durch Jahrtausende gehen.

Zu den bekanntesten Museen zählen das Pergamonmuseum mit seinem beeindruckenden Ishtar-Tor, das Neues Museum, in dem du die weltberühmte Büste der Nofretete bewundern kannst, sowie die Alte Nationalgalerie, die Meisterwerke von Caspar David Friedrich bis Monet zeigt. Auch das Bode-Museum mit seiner Skulpturensammlung und das Alte Museum mit antiken Schätzen aus Griechenland und Rom sind absolut sehenswert, wenn du dich für Kunst, Geschichte und Architektur begeisterst.

Aber auch, wenn du kein klassischer Museumsgänger bist, lohnt sich zumindest ein Spaziergang über die Museumsinsel. Besonders abends, wenn die Gebäude stimmungsvoll beleuchtet sind und sich die Lichter in der Spree spiegeln, zeigt sich der Ort von seiner magischsten Seite.

Kreatives & Alternatives Berlin

Neben Geschichte und Architektur lebt Berlin auch von seiner kreativen Energie, bunten Streetart-Szenen und alternativen Vierteln. Entdecke Orte, an denen du das moderne, unkonventionelle Berlin hautnah erleben und in die Einzigartigkeit der Stadt eintauchen kannst.

12. RAW-Gelände

Am Rand von Friedrichshain liegt ein altes Industriegelände, das RAW-Gelände. Tagsüber kannst du hier Streetart entdecken, durch Marktstände stöbern und beim Skateboarding die kreative Energie Berlins spüren, abends dominiert die ausgelassene Stimmung in den Clubs, Bars und bei Live-Konzerten.

Bekannte Locations auf dem Gelände sind zum Beispiel das vielseitige Cassiopeia mit Club, Bar und Skaterhalle oder das Khroma | New Media Art Center. Die Kunstwerke auf Hallen, Mauern und Containern wechseln ständig, sodass ein Besuch immer wieder neue Überraschungen bereithält.

13. Streetart in Kreuzberg

Kreuzberg ist das Herz der Berliner Streetart-Szene. Überall in den Straßen, Hinterhöfen und auf Hauswänden kannst du beeindruckende Graffiti, politische Botschaften und farbenfrohe Murals entdecken. Die Viertel rund um Oranienstraße, Schlesische Straße und die Hallesche Höfe sind besonders bekannt für ihre kreative Straßenkunst.

Viele der Werke haben dabei von Beginn an nur eine begrenzte Lebensdauer. Wenn ein Hausbesitzer sie nicht mag oder ein anderer Künstler glaubt, es besser zu können, werden die Bilder übermalt oder entfernt. So verändert sich die Szene ständig und macht jeden Spaziergang durch Kreuzberg zu einem einzigartigen Erlebnis.

Einige Werke stammen sogar von Künstlern, die internationale Bekanntheit erlangt haben, wie zum Beispiel Case Maclaim, dessen realistische Hände und Porträts zu den Markenzeichen der Berliner Szene gehören.

14. Prenzlauer Berg & Mauerpark

Der Prenzlauer Berg ist eines der charmantesten Viertel Berlins und besticht durch seine lebendige Mischung aus Altbau-Charme, kreativen Shops und gemütlichen Cafés. Lass dich bei Sonnenschein einfach durch die Straßen treiben, stöbere in kleinen Boutiquen und finde schöne Souvenirs zum Mitnehmen.

Ein echtes Highlight, besonders an Wochenenden, ist der Mauerpark. Schlendere über die Flohmärkte, probiere dich durch die Streetfood-Stände, genieße die Live-Musik und halte Ausschau nach spontanen Auftritten auf den offenen Bühnen. Besonders berühmt ist das Karaoke im Amphitheater, bei dem mutige Besucher ihr Können zum besten geben.

15. Neukölln

Neukölln ist das wohl spannendste Viertel in Berlin, in dem Multikulturalität auf kreative Energie, Galerien, Start-ups und alternative Bars trifft. Kein Wunder, dass Neukölln 2023 als einziges deutsches Viertel in das Ranking des „Time Out“-Magazins der coolsten Viertel der Welt aufgenommen wurde. Lass dich durch die Straßen treiben, entdecke kleine Cafés, Concept Stores und versteckte Hinterhöfe voller Streetart. Überall gibt es etwas zu sehen, zu schmecken oder einfach zu erleben.

Auch am Abend lohnt sich ein Besuch, wenn Bars und Clubs öffnen, sich die Straßen mit Musik und Lachen füllen. Wenn die Sonne untergeht, zeigt sich der unverwechselbare Berliner Flair, und überall spürt man das lebendige, bunte Treiben des Viertels.

16. Markthalle Neun

Mitten in Kreuzberg liegt die Markthalle Neun, ein Mekka für alle, die gutes Essen, kreative Ideen und urbanes Flair lieben. Hier treffen sich lokale Produzenten, Streetfood-Künstler und Food-Start-ups, um ihre Köstlichkeiten und Innovationen zu präsentieren. Ob Craft-Bier, handgemachte Pasta, vegane Leckereien oder internationale Spezialitäten – die Auswahl ist riesig und wechselt regelmäßig.

Besonders ausgefallen sind die seit 2013 stattfindenden Street Food Thursday Events, bei denen unbekannte Köche ihre eigenen kreativen Gerichte anbieten und du ganz neue Geschmäcker entdecken kannst. Lass dich bei entspannter Musik durch die Halle treiben und probiere dich gemeinsam mit anderen internationalen Besucherinnen und Besuchern durch die Stände.

Grüne Oasen & Besondere Aussichtspunkte

Zwischen all dem Trubel, Gebäudekomplexen und ausgiebigem Nachtleben hat Berlin immer wieder üppige Grünanlagen zu bieten. Ob Picknick im Park, Spaziergang am Wasser oder Aussicht mit Wow-Effekt – Orte für Entspannung und zum Runterkommen gibt es Einige!

17. Tempelhofer Feld

Das Tempelhofes Feld ist, wie wir finden, einer der außergewöhnlichsten Orte Berlins und vielleicht sogar der einzige Park Europas, in dem du auf einer ehemaligen Start- und Landebahn picknicken, Fahrrad fahren oder skaten kannst. Das weitläufige Gelände des früheren Flughafens Tempelhof wurde nach seiner Schließung 2008 zu einem riesigen Naherholungsgebiet umgewandelt, das heute ein beliebter Treffpunkt ist.

Überall gehen Besucher ihren Hobbys, wie Joggen oder Drachensteigen, nach oder genießen einfach die Sonne. Besonders überraschend ist das Gefühl von Weite und Freiheit inmitten der Stadt, was der Park auslöst. Im Sommer blühen auf den Wiesen Wildblumen, Streetfood-Stände versorgen dich mit Snacks und an manchen Abenden wird sogar Musik gespielt.

18. Viktoriapark

Mitten im Herzen von Kreuzberg liegt der Viktoriapark, eine grüne Oase mit alten Bäumen, verschlungenen Wegen und sogar einem Wasserfall. Auch wenn dieser künstlich angelegt ist, wirkt er erstaunlich natürlich und sorgt mitten in der Stadt für eine fast märchenhafte Stimmung. Oben auf dem 66 Meter hohen Kreuzberg thront das Nationaldenkmal für die Befreiungskriege, von dem aus du einen herrlichen Blick über Berlin genießen kannst.

Vor allem im Sommer ist der Park ein beliebter Treffpunkt für Familien, Freunde und Musiker. Besucher versammeln sich auf den Wiesen zum Picknicken, Fußballspielen oder um in der Sonne ein Buch zu lesen, während das Plätschern des Wasserfalls im Hintergrund für das perfekte Großstadtidyll sorgt.

19. Lietzensee

Der Lietzensee im Berliner Stadtteil Charlottenburg ist einer dieser Orte, an denen die Stadt plötzlich ganz leise wird. Umgeben von alten Bäumen und gepflegten Grünflächen lädt der See zum Spazieren, Joggen oder einfach dazu ein, die Seele baumeln zu lassen.

Am Ufer findest du du auch ein gemütliches Café, on dessen Terrasse du bei einem Stück Kuchen oder einem kühlen Getränk den Blick über den See genießen kannst.

20. Teufelsberg

Der Teufelsberg im Westen Berlins ist kein gewöhnlicher Hügel, sondern ein künstlicher Berg aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs. Mit seinen 120 Metern Höhe bietet er gleichzeitig einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt er der unheimlichen Atmosphäre, die durch die steilen Hänge, die Bunkerreste und später die verlassene NSA-Abhörstation entsteht.

Wenn du den steilen Wegen bis nach oben folgst, entdeckst du die Überreste der ehemaligen US-Abhörstation, die mittlerweile von Künstlern mit bunten Graffiti und Streetart überzogen ist. Um ins Innere der Gebäude zu gelangen, kannst du an einer geführten Tour teilnehmen, da vor allem der große Turm aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.

21. Klein-Venedig

Klein-Venedig liegt im Berliner Bezirk Spandau und ist ein romantisches Kleinod direkt an der Havel. Entlang der dichtbewachsenen Schilfrohrufer reihen sich idyllische Häuser mit blühenden Gärten aneinander, kleine Brücken führen über die Kanäle und verleihen dem Viertel einen venezianischen Charme.

Leihe dir ein Boot oder Kajak am Stößensee und erkunde das Landschaftsschutzgebiet vom Wasser aus. Du kannst entweder Richtung Norden bis zum Tegeler See, nach Süden zum Wannsee oder durch den Spandauer Südhafen und den Kleinen Jürgengraben fahren, wenn du lieber direkt in Klein-Venedig bleiben möchtest.

Auch ein Besuch in der Altstadt mit ihren schmalen Gassen, dem mittelalterlichen Brunnen und der berühmten Zitadelle lohnt sich. Kleine Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein, während Kunsthandwerksläden und lokale Galerien charmante Einblicke in die kreative Szene Spandaus bieten. Wenn du Lust hast, kannst du deine Erkundung auch von einem kostenfreien Audioguide begleiten lassen oder an einer Führung teilnehmen, um mehr über die Geschichte des Ortes zu erfahren.

Berliner Kultur & Museen

Die Kulturszene Berlins ist überaus groß und vielfältig. Historische Gebäude, eindrucksvolle Museen und prächtige Schlösser laden dazu ein, in die Vergangenheit einzutauchen, Kunstwerke zu bestaunen und mehr über die Geschichte Deutschlands und der Welt zu lernen.

22. Charlottenburger Schloss

Das Charlottenburger Schloss ist eines der prachtvollsten Schlösser Berlins und nicht nur für Architektur- und Geschichtsliebhaber ein echtes Highlight. Es wurde Ende des 17. Jahrhunderts für Sophie Charlotte, die Gemahlin von Kurfürst Friedrich III., erbaut und diente ihr als Sommer- und später Hauptresidenz. Im Laufe der Jahre wurde das Schloss mehrfach erweitert und spiegelt heute verschiedene Baustile von Barock bis Rokoko wider.

Beim Rundgang durch die prunkvollen Räume kannst du kunstvoll gestaltete Säle, aufwendige Deckenmalereien und beeindruckende Porzellansammlungen bewundern. Besonders sehenswert sind der prachtvolle Spiegelsaal, die historischen Prunkräume sowie der weitläufige Schlossgarten, der zu den schönsten Barockgärten Deutschlands zählt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss leider stark beschädigt und viele der Originalmöbel und Kunstwerke gingen verloren. Durch aufwendige Restaurierungsarbeiten konnten jedoch viele Teile gerettet werden, sodass du einen guten Eindruck von der ehemaligen Pracht bekommst.

23. Neues Museum

Das Neue Museum auf der Museumsinsel ist eines der beeindruckendsten Bauwerke Berlins. Es wurde Mitte des 19. Jahrhundert erbaut und zählt zu den bedeutendsten Museumsbauten Europas. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, blieb es jahrzehntelang eine Ruine, bis es um 2009 restauriert und wiedereröffnet wurde.

Im Inneren erwarten dich faszinierende Sammlungen des Ägyptischen Museums, der Vor- und Frühgeschichte sowie der Antikensammlung. Das berühmteste Exponat, welches jährlich eine Vielzahl von Besuchern aus aller Welt anzieht, ist zweifellos die Büste der Nofretete. Die ägyptische Königin, die vor über 3.000 Jahren lebte, war die Gemahlin des Pharaos Echnaton und galt schon damals als Symbol für Schönheit und Macht. Die außerordentlich gut erhaltene Büste gilt als eines der schönsten Kunstwerke des Alten Ägyptens und zeigt die Königin mit ihrer eleganten blauen Krone und einem erstaunlich realistischen Gesichtsausdruck.

Neben der Nofretete kannst du auch beeindruckende Mumien, kunstvolle Sarkophage und Alltagsgegenstände aus dem alten Ägypten bestaunen, die spannende Einblicke in das Leben am Nil bieten. Das Neue Museum verbindet Geschichte, Kunst und Architektur und nimmt dich mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit.

24. Naturkundemuseum Berlin

Das Naturkundemuseum in Berlin zählt zu den größten naturhistorischen Museen Deutschlands und beherbergt über 30 Millionen Objekte aus Zoologie, Paläontologie, Geologie und Mineralogie. Das wohl beeindruckendste Exponat ist das gigantische Skelett eines Brachiosaurus brancai. Mit über 13 Metern Höhe ist es tatsächlich das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt.

Daneben erwartet dich das berühmte Modell des Archaeopteryx, das „Bindeglied“ zwischen Dinosauriern und Vögeln, sowie faszinierende Einblicke in die Evolution des Lebens. Auch die Ausstellungen zu Meteoriten, Mineralien und dem Klimawandel sind beeindruckend gestaltet und veranschaulichen komplexe Themen auf erstaunlich einfache Weise.

25. Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historische Museum erzählt die Geschichte Deutschlands in all ihren Facetten und gehört damit weltweit zu den größten existierenden Geschichtsmuseen. In der Dauerausstellung werden über 7.000 Exponate gezeigt, von mittelalterlichen Rüstungen über Gemälde und Dokumente bis hin zu Alltagsgegenständen aus dem 20. Jahrhundert.

Besonders spannend ist, wie anschaulich hier große historische Ereignisse mit persönlichen Geschichten und Originalobjekten verbunden werden. Du spazierst durch Jahrhunderte voller Wandel, von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und den Zweiten Weltkrieg bis hin zur Wiedervereinigung.

Im modernen Anbau von I. M. Pei, der auch die Glaspyramide des Louvre entwarf, finden regelmäßig Sonderausstellungen statt, die einzelne Themen tiefer beleuchten.

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